Hasenpokal 2017

Gestern war es endlich so weit: unser Anfängerturnier, der Hasenpokal 2017 hat stattgefunden.

Was sich auf den ersten Blick sehr nüchtern liest war nach der Premiere im vergangenen Jahr ein großes Ziel, auf das wir planend und vorbereitend Monate hingearbeitet haben.

So standen von den maximal angepeilten 1oo Kämpferinnen und Kämpfern (98 Meldungen zum Stichtag!) 88 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des TSV Spandau 1860, des SC Siemensstadt, der Tempelhofer Judofreunde, des Spandauer Judoclubs, des Johannesstifts, der Europaschule in Ketzin und natürlich der Judo-Hasen auf der Wettkampfmatte. Von den Jüngsten mit ihren 5 Jahren bis zu den Ältesten mit maximal 17 Jahren im regulären Teilnehmerfeld wurden 4er Pools in alters- und gewichtsnahen Gruppen gebildet die nach eigenen Regeln (2 Minuten durchlaufende Kampfzeit, zwei Ippons zur vorzeitigen Beendigung des Kampfes) im jeder-gegen-jeden-Modus auf zwei Matten kämpften.

Neben dem gewöhnlichen Teilnehmerfeld hatten wir auch vier Pools mit einer ganz besonderen Mischung: Judoka mit und ohne Behinderung und Flüchtlinge kämpften gegeneinander. Für uns Judo-Hasen ist das Bild absolut normal, wir trainieren doch Kata mit den G-Judoka von Sven Neuber. Und unsere beiden Jungs aus Afghanistan gehören seit rund einem Jahr ebenfalls fest zur Judo-Hasen-Familie. Was zählt ist der faire Sport und die Inklusion: bei uns haben alle einen Platz.

Und was wäre ein Turnier ohne Kampfrichter? Wir hatten Glück, dank dem Organisaionsgeschick von Daniel hatten vier Kampfrichter des PSV Olympia jederzeit einen wachsamen Blick auf das Kampfgeschehen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Martin, Malina, Jacob und Maik – ihr habt einen tollen Job gemacht und wir würden uns freuen euch nächstes Jahr wiederzusehen!

Für das leibliche Wohl haben unsere Supereltern gesorgt: sie haben Kuchen gebacken wie wild – sogar eine Hasentorte gab es wieder! – , Brötchen geschmiert, Hotdogs warm gemacht, Kaffee gekocht und mit größter Freundlichkeit unseren Gästen präsentiert! Was für ein Service! So haben sich nicht nur die Wettkampfteilnehmer wohl gefühlt, sondern auch die Mägen von Trainern und Eltern erfreuten sich an mannigfaltigen Köstlichkeiten.

Ein ganz besonderer Dank geht aber in eine ganz andere Richtung. Unser großes Hasenkind Matthias hat logischer Weise eine Mutter und die eine Schwester. Tante Birgit arbeitet bei der Berliner Sparkasse. Und die Berliner Sparkasse hat einen Spendenpool für Förderprojekte namens “Ehrenamtmonat”. Hier können Mitarbeiter förderungswürdige Projekte aus ihrem Kiez einreichen und bis zu 1.000 EUR Spende erhalten. Heike hat uns davon erzählt, wir haben gar nciht lange gefackelt und genau das getan – und sind im Spendentopf der Berliner Sparkasse gelandet – oder noch besser: mit dem Inhalt des Fördertopfes konnten wir einen Großteil des Hasenpokals 2017 finanzieren. Somit bedanken wir uns ganz herzlich bei der Berliner Sparkasse, bei “Tante Birgit” und bei Mama Heike, die das Ganze angestoßen hat. Besonders gefreut hat uns übrigens, dass Tante Birgit gestern – extra früher aus ihrem Urlaub zurück gekommen ist und – mit dabei war. Wow!

Und durch den Ehremamtmonat sind wir uns zu tatkräftiger Hilfe durch Asli gekommen. Asli ist Auszubildende bei der Berliner Sparkasse, spielt selbst leidenschaftlich gern Basketball und hat sich aus freien Stücken dazu entschieden unser Turnier gestern zu unterstützen. Sie hat mit am Wertungstisch gesessen, Listen geschrieben, Zeiten gestoppt und sogar bei den Siegerehrungen geholfen. Tolles Engagement, Asli! Und falls du mal Judo ausprobieren magst, weißt du ja jetzt wo du uns findest.

Bevor es zu den Fotos der Veranstaltung geht möchten wir uns herzlich bedanken bei

  • allen Kämpfern, Trainern und Eltern aus allen sieben Vereinen
  • den vier Kampfrichtern vom PSV Olympia
  • unserer Vereinärztin und Sanifrau für das Turnier Justyna
  • den Imbiss-bezaubernden Eltern und allen die Kuchen, Torten und Nervennahrung beigesteuert haben
  • allen Tischbesetzungen
  • Sven, der Ansprechpartner für die Karis war und sich um alles dort gesorgt hat
  • dem Spandauer Judoclub für den Verleih der Mikroanlage
  • Birgit und der Berliner Sparkasse für die Spende im Rahmen des Ehrenamtmonat
  • der Sparkassen-Auszubildenen Asli für ihre Unterstützung
  • und beim grandiosen Hasen-Team: Erik war unser Schatzmeister, Toni hat die Tischbesetzungen eingeschworen, Till hat unsere Vereinskids gecoacht und Isaak die große Rasselbande vor dem Turnierbeginn warmgemacht – und vieles mehr
  • und falls ich jemanden vergessen habe oder hier nicht erwähnt habe: Danke für deine Unterstützung!

Wir freuen uns auf den Hasenpokal 2018 am 29. September 2018

Weitere Information gibt es nur für angemeldete Mitglieder

Land-A-Kari?! Aber sicher!

So wie sich ein Judoka einer Gürtelprüfung stellt oder einen Wettkampf besucht um zu gewinnen, so gibt es auch für Kampfrichter Prüfungen. Kampfrichter sind die Schiedrichter des Judo, (meist nette und lustige) Männer und Frauen in grauen Anzügen und schräggestreiften Krawatten, die neben den Judoka beim Wettkampf mit kritischer Minie über die Matte laufen und mit äußerst kritischen Blicken das Kampfgeschehen genaustens im Blick behalten und (mit hin und wieder ebenfalls lustigen Handbewegungen) Wertungen vergeben.

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(Kata-)Götter in weiß

Am 20. und 21. Mai waren einige Kata-Judoka von den Vereinen Sport-Dojo, Europa-Schule-Ketzin, Inklusiv Johannesstift und eben uns Judo-Hasen vom TSV Spandau eingeladen. Nicht nur Sportler mit und ohne Behinderung waren von den Initiatoren Edina Bognar und Sven Neuber eingeladen, sondern auch noch die Kata-Götter Tim Smeikal und Alex Schleicher, die Sechstplatzierten der Kata-Weltmeisterschaft aus Braunschweig.

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Berliner Vizemeisterin U13: Emily strahlt berechtigt!

Heute war es für Emily soweit: Der Wettkampfteppich wurde in Hohenschönhausen für sie ausgerollt. Begleitet von Kari Phillip, Mama Franzi und dem Judo-Service durch Erik und Tina starteten wir kurz vor acht in Spandau. In der neuen Altersklasse U13 war sie Startjahrgang, das ist schon eine Umstellung. Die Kontrahentinnen sind mitunter 2 Jahre älter und einen Kopf größer, die Karten werden neu gemischt.

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Berliner Einzelmeisterschaft U13: 2 Starterinnen, 2 Medaillen! Super!!!

Sophie und Sofie sind im Doppelpack bei Turnieren immer lustig, so oft hören die Kinder ihre Nachnamen vermutlich selten 😉 Mit Mutter bzw. Vater, Kampfrichter, Trainer und Sportwartin verstärkt sind wir dann am frühen Samstagmorgen nach Hohenschönhausen aufgebrochen. Beide Damen agierten als Endjahrgänge der Alterklasse U11, Sofie in der Gewichtsklasse -36kg, Sophie in der +40kg.

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Spandauer Meisterschaft 2017: Kompletter Medaillensatz für die U11-Mädchen!

Die Spandauer Meisterschaften haben schon langjährige Tradition, deshalb war es für uns Judohasen ja völlig klar, dass wir daran teilnehmen. Die U11-Jungs Alex und Ferit standen morgens um 8:30 Uhr pünktlich zum Wiegen bereit und wir haben uns nach Wiegen und Listenschreiben-Warten gleich in das Getümmel gestürzt. Ferit hatte einen großen Doppel-Ko Pool in der Gewichtsklasse bis 33kg vor sich. Alex kämpfte weiterlesen »

DEM u21: Toni mit Herzblut

Erst am letzten Wochenende haben wir die DEM u18 in Herne miterlebt, heute ging es mit der u21 weiter, der Königsklasse, den jungen Wilden. Toni und Jule hatten sich qualifiziert, Jule musste kurzfristig wegen einer Verletzung aussetzen, Toni trat aufgeregt und mit roten Wangen dem Wettkampftag entgegen. Um 6 Uhr sind wir von Spandau nach Frankfurt/Oder gestartet – hier hatten wir noch vor wenigen Wochen die Kämpfe der Nordostdeutschen Meisterschaften gespannt verfolgt.

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